Der größte Betrug aller Zeiten?

Es ist bekannt, dass die Menschen auf der anderen Seite des Kanals gerne spielen. Lange bevor es möglich war, online auf Sport zu wetten, haben Buchmacher dies bereits getan. Jeder hat schon einmal Pferderennen in einem Film oder einer Fernsehsendung gesehen, aber auch Windhundrennen waren sehr beliebt für Wetten. Von der Oberschicht bis zu den Arbeitern hofften alle, einen schönen Gewinn zu erzielen und gleichzeitig den Sport zu genießen. Auch die Königlichen Hoheiten des Vereinigten Königreichs nahmen teil. Seltsamerweise war es nicht möglich, ein Casino in Großbritannien zu besuchen. Bis John Aspinall ein Schlupfloch fand.

Die Geschichte von John Aspinall

John Aspinall (1926-2000) gehörte in England zur Oberschicht. Während seines Studiums in Oxford entdeckte er sein Talent für Kartenspiele, wie zum Beispiel Poker. In England war es jedoch verboten, solche Spiele in einem Kasino zu spielen. Aspinall stellte jedoch fest, dass sich das Gesetz, das die Veranstaltung von Glücksspielen verbietet, auf feste Einrichtungen bezieht. Von da an organisierte er an verschiedenen Adressen Tage, an denen um Geld und Glück gespielt werden konnte. Die Adressen befanden sich immer in den angesagtesten Gegenden des Landes. Arbeiter waren nicht willkommen; nur die reichsten und berühmtesten Personen der damaligen Zeit (1950er und 1960er Jahre) erhielten eine Einladung. Einer der berühmtesten Besucher der Casinos war Ian Fleming für einen Tag. Vielleicht ist das der Grund, warum James Bond auch so oft in (ausländischen) neuer Casinos auftaucht.

Die Millionengewinne von John Aspinall

Der Grund, warum man sich in Großbritannien lange an John Aspinall erinnern wird, ist, dass er in seinen eigenen Kasinos im großen Stil betrogen hat. Als Organisator und guter Kartenspieler war das für ihn nicht schwer. In den Büchern, die später über ihn erschienen sind, wird detailliert beschrieben, wie es ihm gelang, von den Reichen und Berühmten seiner Zeit Millionen zu erpressen. Dies ist einer der Gründe, warum Casinos und seriösen Buchmachern, die Wetten auf Sportereignisse anbieten, heute umfassend überwacht werden. Schließlich ist es im Interesse beider Parteien, dass die Dinge fair ablaufen. Wer eine Wette abschließt, möchte sicher sein, dass sie gegebenenfalls ausgezahlt wird. Aber auch für die Betreiber ist es wichtig, dass die Spieler wissen, dass sie faire Quoten bekommen, wenn das Unternehmen eine Lizenz hat. Auf dieser Website finden Sie eine Liste von zuverlässigen Anbietern.

Keine Reaktion auf Abmahnung? Eine schlechte Idee!

Immer wieder liest man Werkarten wie Musik, MP3 oder Software, die durch Kanzleien im großen Stil abgemahnt werden. Interessanterweise fallen immer dieselben Kanzleien durch wahre Brieffluten an mögliche Urheberrechtsverletzer auf. Wie funktioniert diese Maschinerie? Das Vorgehen ist immer gleich: Wer illegal Dateien übermittelt oder verteilt – sei auf Tauschbörsen oder in Netzwerken – hinterlässt seine IP-Adresse. Bestimmte Softwarearten und Firmen, die sich auf das Aufstöbern solcher urheberrechtlich geschützten Dateien spezialisiert haben, stöbern nicht nur diese auf, sondern auch gleich die Inhaber der Urheberrechte, genauer gesagt, der Nutzungsrechte, Verbreitungsrechte und der Vervielfältigungsrechte. Daraufhin wird der Inhaber der IP-Adresse ermittelt und dieser meist auch gleich abgemahnt. Dies übernehmen Kanzleien, die sich auf solche Fälle und Methoden spezialisiert haben. Die Forderungen ähneln sich eigentlich immer und beinhalten zum Beispiel die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, eine Schadensersatzforderung sowie eine Beseitigung der Störung. Abmahnung Nümann ist ein in diesen Fällen oft fallender Name, von denen sogenannter Störer Post erhalten. Angeblich werden monatlich hunderte solcher Abmahnung durch die Kanzlei versendet und es stellt sich immer wieder die Frage nach der Abwehr von Abmahnungen und dem richtigen Verhalten von Beschuldigten.

Um es gleich zu sagen: Jede Verteidigung und jede Reaktion muss individuell geklärt werden und hängt vom jeweiligen Sachverhalt ab. Infrage kommende Reaktionen kann zum Beispiel eine Zurückweisung der erfolgten Abmahnung sein, die Verweigerung, die gewünschte Unterlassungserklärung abzugeben oder auch die Weigerung der geforderten Zahlung sowie der Folge- und Nebenkosten. Auf eine Abmahnung nicht zu reagieren oder diese zu ignorieren und abzuwarten, ist ebenfalls keine gute Idee – dann besteht möglicherweise die Gefahr einen einstweiligen Verfügung, die weitere, oftmals sehr hohe Kosten mit sich bringt. Auch eine sofortige Zahlung der geforderten Beträge oder die Unterlassungserklärung aus der Angst heraus zu unterschreiben, kann sich als Fehler erweisen. Das richtige Vorgehen ist immer die Konsultation eines Anwalts, der auf Medienrecht spezialisiert ist und sich mit Abmahnungen auskennt.